Stellenbeschreibung:

MitarbeiterIn im Projekt „Brücken bauen“

 

Die Stelle ist an Projektförderungen gebunden und befristet bis 31.12.2020.

Sie umfasst 33 Wochenstunden.

 

Projektbeschreibung:

Durch das Projekt „Brücken bauen“ sollen Familien mit Zugangsschwierigkeiten an die Regeleinrichtungen herangeführt werden. Das Projekt wird an den Standorten Waldtal, Stadtwald und Richtsberg durchgeführt. Projektpartner sind die Gemeinweseneinrichtungen AKSB, BSF (Bewohnernetzwerk Richtsberg), IKJG (Initiative für Kinder, Jugend- und Gemeinwesenarbeit) sowie die ev. Kirche. Kooperationspartner sind die örtlichen Kinderbetreuungseinrichtungen und z.T. Tagespflegepersonen. Ziele des Projekts sind die Eröffnung von Zugängen für Familien zu Kitas und anderen Betreuungsformen, ihre Bindung an die Einrichtung sowie die Qualifizierung von Fachkräften und Multiplikatorinnen, insbesondere zu den Themen interkulturelles Arbeiten, Elternarbeit und Konfliktmanagement.

Das Projekt ist Teil des Bundesprogramms „Kita-Einstieg: Brücken bauen in die frühe Bildung“ und wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Projektträger ist die Stadt Marburg. Träger der Koordinationsstelle ist der AKSB.

Die Maßnahmen im Einzelnen:

  • Informationsveranstaltungen
  • Aufsuchende Arbeit
  • Begleitung von Familien
  • Orte für Eltern in den Einrichtungen gestalten
  • Orte für Kinder außerhalb der vertraglichen Bindung schaffen
  • Bildungsangebote für Familien innerhalb der Regeleinrichtungen und im Sozialraum
  • Schnuppermöglichkeiten
  • Vernetzung im Sozialraum
  • Fortbildungsangebote für Fachkräfte und Multiplikatoren
  • Bedarfserhebungen

Das Projekt wird dokumentiert und evaluiert.

 

Aufgaben:

In der Koordination:

  • Koordination der Teilprojekte im Waldtal, am Richtsberg und im Stadtwald
  • Organisation und Dokumentation der Austauschtreffen
  • Kooperation mit der BSF, der IKJG und der ev. Kirche
  • Erstellung von Öffentlichkeitsmaterial
  • Erstellung und Unterstützung bei der Erstellung von Konzepten
  • Organisation von Fort- und Weiterbildung
  • Finanzielle Abwicklung des Projekts (Antragstellungen, Verwendungsnachweise und Zusammenfassung von Berichten)
  • Projektpräsentationen und Vernetzung
  • Dokumentation und Evaluation

In der pädagogischen Arbeit:

  • Projektverantwortung für das Teilprojekt Waldtal
  • Organisation von Orten für Eltern und Kinder in Kooperation mit Zusammen Wachsen und Kita
  • Organisation von Informationsveranstaltungen und Bildungsmodulen für Familien in Kooperation mit Zusammen Wachsen und Kita
  • Organisation und Mitarbeit in Angeboten zur Kinderbetreuung im Vorfeld der Regeleinrichtungen
  • Vertretung für im Rahmen des Projekts tätige Erzieherinnen der Regeleinrichtungen
  • Gewinnung von MultiplikatorInnen
  • Erarbeitung von Konzepten, u. a. zu Erprobungsfeldern für MultiplikatorInnen

 

Voraussetzungen/Kenntnisse:

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium
  • Erfahrungen in Projektarbeit und Gemeinwesenarbeit
  • Flexibilität
  • Fähigkeit zu eigenständigem Arbeiten
  • Teamfähigkeit
  • Fähigkeit zur Kommunikation auf Augenhöhe
  • Sensibilität im Umgang mit Menschen
  • Initiative

 

 

Leistungen:

  • Die Tätigkeit wird in Anlehnung an den TVöD entlohnt.
  • Es besteht die Möglichkeit zur Fortbildung.
  • Der Mitarbeiter/Die Mitarbeiterin ist eingebunden in ein Team.
  • Bei der finanziellen Projektabwicklung wird sie unterstützt von der Buchhaltung des Vereins.

 

Hinweise:

Bitte bewerben Sie sich, auch wenn nicht alle Voraussetzungen auf Sie zutreffen. Je nach Bewerberlage könnten Sie dennoch Erfolg haben.

Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesendet. Es werden nur schriftliche Bewerbungen berücksichtigt. Eine Bewerbung per Mail ist nicht möglich.

Bewerbungen richten Sie bitte bis 31. Juli 2017 an den AKSB Marburg, Frau Christina Hey, Ginseldorfer Weg 50, 35039 Marburg.

Folgender Ablauf ist vorgesehen:

Bewerbungsgespräche und Hospitationen in der 2. Augusthälfte

Entscheidung bis Ende August

Frühester Beginn: 1. September 2017

Von telefonischen Nachfragen bitten wir abzusehen.

 

Kinderbasar_Schriftzug

 

Am

Samstag, den 01.07.2017 von 14:00 - 17:00 Uhr  

findet rund um die Kita "Die kleinen Strolche" (St.-Martin-Str. 16, 35039 Marburg)

ein Kinderflohmarkt statt - es werden Kinder- und Erwachsenenbekleidung, Spielsachen sowie Kaffee und Kuchen verkauft.

Wer auch einen Stand aufbauen möchte, kann sich bis spätestens Mittwoch, den 28.06.2017, bei Janina Timpert (Tel.: 0173-3635733) anmelden. Die Stand-Kosten pro Tisch betragen 5,00 € und einen Kuchen. Sollten alle unsere Tische reserviert sein, gibt es noch die Möglichkeit, einen eigenen Tisch mitzubringen (Standgebühr hier: 3,00 €).

Die Einnahmen aus der Stand-Gebühr und dem Kuchenverkauf werden an die Kita übergehen.

ENTFÄLLT

 

                                   

 

Aus Anlass des 50jährigen Jubiläums fand am 10. Juni 2017 unsere große Jubiläumsparty auf der Lowkaschen Wiese statt. Damit wollte der AKSB zum einen mit den Menschen feiern, mit denen und für die der Verein arbeitet. Zum anderen wollte der AKSB damit den Wunsch vieler Waldtäler erfüllen, mal wieder eine große Abendveranstaltung durchzuführen.

Und es wurde ein schönes Fest. Die „Boptown-Cats“ heizten die Stimmung als „Haus- und Hof-Band“ des Waldtals an, der 1. FC Waldtal unterstütze uns durch die Übernahme des Essensangebots – es gab leckere Würstchen und Pommes - und auch der Himmel breitete seinen Schirm über unsere Veranstaltung aus und schickte Sonnenschein und warme Temperaturen. Neben den Stadtteilbewohnerinnen und –bewohnern waren auch zahlreiche Gäste erschienen: aus Politik und Verwaltung, Sponsoren, und nicht zuletzt auch ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Gemeinsam genossen wir den lauschigen Sommerabend. Bei Bier und dem ein oder anderen Wein ergab sich Gelegenheit für viele gute Gespräche und Begegnungen. Und auch das Tanzbein wurde geschwungen.

An dieser Stelle möchte ich mich auch noch einmal ausdrücklich bei den vielen Menschen – KollegInnen und StadtteilbewohnerInnen - bedanken, die durch die Organisation, die Hilfe beim Auf- und Abbau sowie durch die Gewährleistung der Verpflegung und durch die Bereitstellung der Toiletten zu dem guten Gelingen beigetragen haben. Und ein Dank auch an die „Boptown-Cats“, die den Auftritt neben ihren sonstigen Verpflichtungen noch möglich gemacht haben und ein tolles Musikerlebnis boten.

Leider konnten wir den angekündigten Termin nicht einhalten, da die Band zu diesem Zeitpunkt keine Zeit hatte. Wer deshalb die Jubiläumsparty vielleicht versäumte, hat, wie bereits angekündigt, noch die Möglichkeit, am 2. September beim Waldtal- Sommerfest ab 14.30 Uhr mit uns zu feiern. Anlässlich des Jubiläums wollen wir dieses Jahr das Kinderprogramm etwas größer aufziehen. Wir würden uns sehr freuen, wenn viele kommen.

Bis dahin sommerliche Grüße und eine entspannte Ferienzeit

Christina Hey

 

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PRESSEMITTEILUNG DER UNIVERSITÄTSSTADT MARBURG

Nr. 127  /  10. Mai 2017

Wohnung im Waldtal steht Gemeinwesenarbeit zur Verfügung

 

Europäische Gemeinschaft wirkt bis in den Stadtteil

Marburg (). Bürgermeister Dr. Franz Kahle hat im Rahmen der Europawoche zusammen mit dem Arbeitskreis Soziale Brennpunkte Marburg (AKSB) und dem Sankt-Martin-Haus im Försterweg im Waldtal eine Wohnung vorgestellt, die zukünftig für die Gemeinwesenarbeit im Stadtteil genutzt wird. Das Projekt ist ein Beispiel dafür, wie EU-Förderung bis ins Quartier wirkt.

In Marburg werden zahlreiche Projekte durch Mittel der Europäischen Union gefördert und EU-Programme genutzt. Wie Bürgermeister Kahle erläuterte, macht die Universitätsstadt in der Europawoche vom 5. bis 14. Mai auf konkrete Projekte aufmerksam, die ohne diese Förderung in den Stadtquartieren nicht umsetzbar wären. Eines davon ist die Wohnung im Waldtal, die die städtische Wohnungsbaugesellschaft GeWoBau der Gemeinwesenarbeit im Stadtteil zur Verfügung stellt.

„Im Waldtal leben Menschen vieler Nationen und Generationen friedlich zusammen“, sagte Kahle. Junge Menschen könnten heute in Europa frei reisen, ihren Wohnort überall in der EU haben und ihren Arbeitsplatz frei wählen. „Das ist ein großer Zugewinn, den Eltern und Großeltern nicht kannten“, so der Jugenddezernent.

„Es ist sehr gut, dass wir uns mit Europa beschäftigen, es ist wichtig, dass wir zusammenhalten, denn seit ihrer Gründung hat es innerhalb der EU keinen Krieg mehr gegeben“, betonte Christina Hey vom AKSB, der die Wohnung zusammen mit dem Sankt-Martin-Haus nutzt. Und die Menschen vor Ort profitierten von Förderprogrammen.

Unter anderem unterstützt der Europäische Sozialfond seit 2015 über die Programme „Jugend stärken im Quartier“ (JUSTiQ), das in der Universitätsstadt Marburg unter dem Projektnamen “Jump’in” (Jugend mit Perspektive in Schule/Beruf) umgesetzt wird, und „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier“ (BIWAQ) arbeitsmarktpolitische Projekte in den Gebieten des Städtebauförderungsprogramms „Soziale Stadt", wie dem Waldtal.

Und unter BIWAQ, so Hey, laufe auch das Projekt „Im Stadtteil Aktiv“ (ISA), zur Qualifizierung und Integration in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. In diesem Rahmen sei die Wohnung unter dem Motto „Wir bauen uns ein europäisches Haus“ renoviert worden. Die kleine Wohnung behebe etwas das Platzproblem von AKSB und Sankt-Martin-Haus. Projektleiterin Lisa Neusser führte die Gäste durch die Räume und zeigte unter anderem eine gespendete Küchenzeile.

Diese werde etwa von einer Kochgruppe genutzt. Geplant sei einmal die Woche ein Mittagstisch, bei dem Bewohnerinnen und Bewohner des Waldtals gemeinsam kochen und essen. Weitere Nutzer, so Neusser, werden unter anderem eine Nähgruppe und eine Kinderbetreuung während der Veranstaltungen sein. Auch der Vorgarten könne genutzt werden. „Es wird eine Vielzahl an Angeboten geben“, versprach Hey, „alles ist möglich.“

Hintergrund:

Der Termin für die jährliche bundesweite Europawoche umfasste in diesem Jahr sowohl den 5. Mai, an dem 1949 der Europarat gegründet wurde, als auch den 9. Mai, an dem 1950 der französische Außenminister Robert Schuman die Schaffung einer Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl vorschlug.

2017 wird zudem das 60-jährige Jubiläum der Römischen Verträge begangen: Am 25. März 1957 unterzeichneten Belgien, die Bundesrepublik Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und die Niederlande in Rom einen Vertrag, der den freien Waren-, Dienstleistungs-, Personen- und Kapitalverkehr sowie eine gemeinsame Handelspolitik beinhaltete und damit die Grundlage für die Europäische Union bildete, die heute mit einer differenzierten Förderstruktur alle Mitgliedsstaaten mit ihren Bürgerinnen und Bürgern unterstützt.

AKSB Marburg e. V.
Ginseldorfer Weg 50
35039 Marburg
Tel. 06421/69 00 2-0
Fax 06421/69 00 2-14
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.aksb-marburg.de

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